Folkgruppe Driewers tritt am 16. Dezember im Heimathaus Feldmühle mit einem vorweihnachtlichen Konzert auf

Erneut lädt der Heimatverein am flackernden Kamin und bei Glühwein und Gebäck zu einem vorweihnachtlichen Konzert mit der Folkgruppe Driewers aus Bramsche ein, am Samstag, 16. Dezember, um 16 Uhr erklingen unter dem Motto „Moije Wiehnacht!“ plattdeutsche und internationale Weihnachts- und Winterlieder. Der Eintritt ist frei, es erfolgt eine Türkollekte für Menschen in Not. Eingeladen sind neben den Mitgliedern auch interessierte Gäste.
Die Bramscher Folkband Driewers (= plattdeutsch für Herumtreiber) gibt es seit 1997. Ihre musikalischen Wurzeln liegen zum einen im plattdeutschen Bereich, darüber hinaus aber auch in der internationalen Folklore. Die Musiker haben Fernseh- und Rundfunkauftritte absolviert und mehrere CDs veröffentlicht. Besonders beliebt sind ihre seit Jahren stattfindenden Weihnachtskonzerte. Viele Lieder ihres reichhaltigen Repertoires haben sie selbst getextet und komponiert. Einige davon wie die Plattrockstücke „Wor sünd de Märken blieven?“ (Wo sind die Märchen geblieben?), „Verbaoden Leev“ (Verbotene Liebe) oder „Kiek wedder in“ (Guck mal wieder rein) haben es in die plattdeutsche Hitliste gebracht. Ihr Weihnachtsliederpotential umfasst Lieder aus aller Welt.
Die Besetzung der Gruppe mit zwei Percussionisten sorgt dabei für Rhythmus, Schmalz und Schmackes. Zu den Driewers gehören Peter Börs (Keybord, Percussions, Gesang), Rainer Drewes (Gesang, Mandoline, Gitarre), Alfred Figura (Piano, Saxophon), Helmuth Kohn (Bass), Günther Kruse-Joachim (Gitarre, Gesang) und Moncef Zorgati (Darbouka, Percussions). 2016 kamen ihre beiden letzten CDs heraus: „Liekut“ (=Geradeaus) und „Winter-Wiehnachtstied“.

 

Gruppe-Driewers-Bramsche-620x380 in Folkgruppe Driewers tritt am 16. Dezember im Heimathaus Feldmühle mit einem vorweihnachtlichen Konzert auf

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Folkgruppe Driewers tritt am 16. Dezember im Heimathaus Feldmühle mit einem vorweihnachtlichen Konzert auf

Gemeine Fichte als erstes Nadelgehölz im Kleinod am Feldmühlenteich gepflanzt

Vertreter der Stadt Bersenbrück und des Heimatvereins haben jetzt den Baum des Jahres 2017, den Picea abies, so der lateinische Name für die Gemeine Fichte, auf dem Gelände am Feldmühlenteich gepflanzt, wo bereits seit 2010 die Jahresbäume gepflanzt werden. Bürger-meister Christian Klütsch betonte bei der Aktion, dass erstmals ein Nadelgehölz gepflanzt wor-den sei. Die Fichte würde als ganzjährig begrüntes schnellwachsendes Nadelholz ganz gut hier in den Kleinod am Fehldmühlenteich passen, wo man noch richtig Natur erleben könnte. Weiter lobte er den unermüdlichen Einsatz des Heimatvereins für das idyllische Gelände rund ums Heimathaus, deren Pflege ein aktiver Naturschutzbeitrag sei. Franz Buitmann vom Hei-matvertein betonte, das man nicht nur die Pflege der Natur in der Satzung stehen habe, son-dern es würde auch praktisch viel umgesetzt. Weiter erläuterte er kurz die vielfältige Flora des weitläufigen Geländes mit Teich, Wiese und Bäumen beim Bersenbrücker Heimathaus. Mit der Streuobstwiese sei angefangen worden und seit 2010 würden die Bäume des Jahres hier auf-gestellt. Damit der Baum anwächst wurde er nach der Arbeit mit einem Feldmühlentrunk an-gegossen Was 1992 als einmalige Aktion erfolgte, hat sich aufgrund der erfreulicherweise konstant hohen Nachfrage zu einem jährlichen Brauch der Naturschutzstiftung des Landkrei-ses Osnabrück entwickelt. Seit 25 Jahren schenkt die Stiftung den Städten und Gemeinden des Landkreises Osnabrück jedes Jahr einen Baum des Jahres. Pro Jahr werden über diese Aktion zirka 60 bis 70 stattliche Exemplare gepflanzt, insgesamt bisher rund 1.800 Bäume. Vor dem Baum steht noch ein Pfahl mit dem Baumnamen auf einer Plakette, was eine gute Infor-mation für Interessierte ist

 

Baum-des-Jahres-2017 Foto-R Rehkamp-620x414 in Gemeine Fichte als erstes Nadelgehölz im Kleinod am Feldmühlenteich gepflanzt

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Gemeine Fichte als erstes Nadelgehölz im Kleinod am Feldmühlenteich gepflanzt

Patenschaft BSB-Greifenhagen

Laut Beschluss des Kreistages des Landkreises Bersenbrück vom 24. März 1958 und beurkundet am 18. Dezember 1958 wurde eine Patenschaft zwischen dem damaligen Landkreis Bersenbrück und dem Landkreis Greifenhagen/Pommern geschlossen. Unter dem Motto „Wir bauen Brücken zur Heimat“ sollte mit dieser Patenschaft die Zukunft gestaltet werden. Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform in Niedersachsen übernahm der Landkreis Osnabrück nach Eingliederung des Landkreises Bersenbrück die Pflichten der Patenschaft. In einer Vorbesprechung im Hotel Hilker in Bersenbrück wurde der Ablauf des 60jährigen Jubiläums zu Pfingsten des nächsten Jahres festgelegt. Einzelheiten der Veranstaltung sollen auf einer weiteren Besprechung am 24. Februar 2018 geklärt werden.

 

Nach der Begrüßung durch Bersenbrücks Bürgermeister Christian Klütsch erinnerte zu Beginn der Vorbesprechung der Heimatkreis-Beauftragte Greifenhagen, Günther Drewitz aus Lübeck, an die Geschichte der Patenschaften. Danach haben die Patenschaften ihren Ursprung im kirchlichen Bereich, sie seien immer an der Basis der Gesellschaft angewendet worden. Die Heimat-Patenschaften entstanden weltweit zwischen Städten und Landkreisen, immer stand dem schwächeren der stärkere Partner zur Seite. Patenschaften dieser Art wurden und werden häufig in Notzeiten oder aus der Not heraus geboren.

Als kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs der so genannte „Russeneinfall“ auf Ostpreußen begann und viele Ortschaften vernichtet und die Städte und Dörfer wieder aufgebaut wurden, mitten im Krieg, übernahmen mittel- und westdeutsche Städte Patenschaften, um beim Wiederaufbau zu helfen. Dieser Patenschaftsgedanke lebte auch nach Beendigung des Ersten Weltkriegs erneut wieder auf. Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges übernahmen westdeutsche Städte und Kreise Patenschaften für ostdeutsche Städte und Kreise.

Am 19. Mai 1953 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Bundesvertriebenengesetz. Am 3. Juni darauf billigten die Parteien im Bundestag die Richtlinien und Empfehlungen für die Städte und Kreise, das kulturelle und geschichtliche Erbe der Vertreibungsgebiete zu wahren und zu fördern. Kommunale Patenschaften wurden angeregt und Richtlinien mit den ostdeutschen Landsmannschaften festgelegt.

So waren auch die geflüchteten Kreis Greifenhagener auf der Suche nach einem westdeutschen Paten. Im Raum um Engter im Bersenbrücker Land wurden 1945, mit dem letzten Zug der Kreis Greifenhagener Kleinbahn, viele vor der russischen Kriegswalze geflüchtete Landsleute aus Greifenhagen in Pommern Gestrandete fürsorglich hier aufgenommen. So war es auch zum Beispiel mit den aus der Grafschaft Glatz vertriebenen Landsleuten aus Schlesien.

Für das Jubiläum zu Pfingsten 2018 wurde auf der Vorbesprechung ein vorläufiges Programm festgelegt. So steht am Pfingstsamstag, 19. Mai, das Heimathaus Feldmühle des Heimatvereins Bersenbrück ab 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen zur Verfügung, um 19 Uhr finden hier die traditionellen „Stunden der Begegnung“ unter Mitwirkung des Männer-Gesangvereins Bersenbrück (MGV) statt. Am Sonntag, 20. Mai, ab 10.30 Uhr, wird zum Empfang im Rathaus der Samtgemeinde Bersenbrück, dem früheren Kreishaus, in dem die Patenschaft 1958 besiegelt wurde, eingeladen. Ihm schließt sich um 11 Uhr die Jubiläums-Feierstunde an, Schirmherr Reinhard Freiherr von Schorlemer, der seiner Zeit der erste Patenschafts-Ausschussvorsitzende des Landkreises war, hält die Festrede, Heimatkreis-Bearbeiter Günther Drewitz spricht für die Greifenhagener, erwartet werden Grußworte der Patenträger, die Musikbegleitung erfolgt durch die Kreismusikschule des Landkreises Osnabrück. Auf die Feierstunde folgt das „Heimatliche Gedenken und Totenehrung“ am Gedenkstein am Rathaus. Nach dem Mittagessen besteht noch einmal Gelegenheit zum Treffen der Greifenhagener und Patenträger im Heimathaus Feldmühle. Am Pfingstmontag lädt der Heimatverein Bersenbrück zum Mühlentag im Heimathaus ein.

Patenschaft-BSB-Greifenhagen-620x413 in Patenschaft BSB-Greifenhagen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Patenschaft BSB-Greifenhagen

Postkartenmotive im Spiegel der Zeit Heimatverein Bersenbrück stellt Kalender 2018 vor

„Bersenbrücker Postkartenmotive – Gestern und Heute“ ist das Motto des Heimat-Kalenders 2018 des Heimatvereins Bersenbrück. Bei der Vorstellung dankte Christian Klütsch der Redaktion für ihre gelungene Arbeit, bei der sie sich wieder viel Mühe gemacht hat. In diesem Jahr sei er besonders hochinteressant, da Bersenbrück in diesem Jahr besonders im Wandel an vielen Stellen im Stadtgebiet sei. Mit dem jährlich erscheinenden Kalender würde immer am Anfang des Jahres Bersenbrück geschichtlich dokumentiert. Seine Bitte war dieses so lange wie möglich fortzusetzen. Wie in den vergangenen Jahren gehöre der Kalender in jede Familie und sei auch ein schönes Geschenk. Auch die Stadt Bersenbrück werde ihn bei runden Geburtstagen, Jubiläen oder anderen Anlässen als Präsent verwenden. Die Kalenderredaktion Franz Buitmann, Manfred Kalmlage, Gerhard König, Bernhard Mecklenfeld, Hermann Sattinger und Franz Wellmann haben etliche Postkarten aus dem Bestand des Heimatvereins im Vorfeld gesichtet, bevor sie die Entscheidung trafen, welche Postkarten verwandt wurden. Dem jeweiligen Titelbild des Monats stehen aktuelle Aufnahmen gegenüber. In diesem Jahr wurde auf eine Beschriftung der Rückseite verzichtet, weil es Motive sind, die nicht unbedingt beschrieben werden müssen. Das Kalendarium enthält auch die Termine für die Hauptveranstaltungen des Heimatvereins. Der neue Heimat-Kalender, der wieder in der Firma Druck und Folie K.- G. Kuper  in Alfhausen hergestellt wurde, kostet unverändert 10 Euro. Dies ist nur aufgrund der ehrenamtlichen Arbeit der Redaktion möglich. Bezogen werden kann er bei den Vorstandsmitgliedern des Heimatverein Bersenbrück oder in den Bersenbrücker Buchhandlungen Bücherwelt, Robert Meyer sowie bei Tabakwaren Kolde.

 

Der neue Heimat-Kalender 2018 des Heimatvereins Bersenbrück „Mein Bersenbrück – Gestern und Heute“ wurde im Beisein von Bürgermeister Christian Klütsch, Katharina Kuper von der Druckerei Kuper sowie den Mitgliedern der Kalenderredaktion vorgestellt.

Heimat-Kalender-2018 Foto-R Rehkamp 2-620x413 in Postkartenmotive im Spiegel der Zeit  Heimatverein Bersenbrück stellt Kalender 2018 vor

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Postkartenmotive im Spiegel der Zeit Heimatverein Bersenbrück stellt Kalender 2018 vor

Heimatverein war wieder im Umweltschutz tätig

Ein Schwerpunkt in der Arbeit des Heimatvereins Bersenbrück ist der Natur- und Umweltschutz. Rund um das Heimathaus Feldmühle und auch im Stadtgebiet sind dafür zahlreiche Beispiele zu finden. Eine besonders ungewöhnliche Aktion spielte sich nun kürzlich ab. Bereits im Frühjahr hatte der Heimatverein eine Niströhre für Eisvögel am Feldmühlenbach im Wäldchen hinter dem Heimathaus eingebaut. Eine zweite Röhre sollte am Rande der Insel im Feldmühlenteich installiert werden. Dazu war es nötig, das notwendige Material mit einem Boot herüberzuschaffen. In Abwandlung des Liedes „Jetzt fahr’n wir über’n See…“ kam Heimatfreund Hans Wessling mit seinem Boot zu Hilfe. Nach dem Beladen schipperten er und Vorstandsmitglied Manfred Kalmlage mutig über den Teich und installierten die Niströhre, während die Vorstandsmitglieder Franz Buitmann, Wolfgang Rehkamp und Gerd König „Handlangerdienste“ erledigten und gespannt die Überfahrten beobachteten. Alles verlief planmäßig, nun warten die Heimatfreunde, ob die „Eigenheime“ vom Eisvogel angenommen werden.

 

Eisvogel-2-620x465 in Heimatverein war wieder im Umweltschutz tätig Eisvogel-5-620x465 in Heimatverein war wieder im Umweltschutz tätig

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Heimatverein war wieder im Umweltschutz tätig