Auch ohne öffentliche Veranstaltungen geht die Arbeit des Heimatvereins Bersenbrück weiter

Zwar müssen öffentliche Veranstaltungen des Heimatvereins Bersenbrück zur Zeit wegen der Corona-Problematik abgesagt werden,hinter den Kulissen geht die Arbeit des Vereins trotzdem weiter.

Neben der Verwaltungstätigkeit im Vorstand werden Arbeiten erledigt,die teilweise schön länger geplant waren. So hat der Heimatverein vor Jahren drei Rundwanderwege in und um Bersenbrück konzipiert und ausgeschildert, die regelmäßig kontrolliert werden müssen.

Es handelt sich um den Mühlenweg mit dem Heimathaus Feldmühle und der Hasemühle (6,2 km), die Stadtteil-Tour (13,8 km) und den Bauern-Landweg (22,6 km).

Die Hinweisschilder waren zum Teil nicht mehr vorhanden oder beschädigt, auch der Wegeverlauf war zu überprüfen. Die Vorstandsmitglieder Manfred Kalmlage und Karl Mertens haben in mehrtägiger Arbeit sich die drei Wege vorgenommen und notwendige Ausbesserungen vorgenommen. An den Wanderwegen im Waldgebiet „Freude“ hat der Heimatverein vor einigen Jahren einige Ruhebänke als Ergänzung zu den bereits vorhandenen aufgestellt. Sie mussten dringend neu gestrichen werden, diese Aufgabe führten der Vorsitzende Franz Buitmann und das Vorstandsmitglied Wolfgang Rehkamp durch, auch die Hinweistafeln am Heimathaus erhielten einen neuen Anstrich.Das Obergeschoss des Heimathauses war noch mit dem Heimathaus übergebenen Exponaten in Kisten und Kästen versehen, darunter auch der Literatur-Nachlass von Professor Dr. Otto zu Hoene. Dieser wurde in die Bücherregale eingefügt, die Exponate finden sich in den Vitrinen wieder.Regelmäßig erfordert das Umfeld des Heimathauses Säuberungsmaßnahmen, der Rasen muss gemäht und der Unrat vor dem Auffanggitter zum Wasserrad entfernt werden. Schmierereien am Bienenwagen wurden übermalt.

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Drei Rundwanderwege erschließen die Stadt Bersenbrück und ihr Umfeld

Warum in die weite Welt fahren, wenn es zu Hause auch interessante Möglichkeiten gibt?“

– Getreu diesem Motto bieten sich in der Zeit der Corona-Problematik drei Wanderwege in und um Bersenbrück an, die bei ihrer Erwanderung die Stadt und ihr Umfeld erschließen können. Es handelt sich um den Mühlenweg (6,2 km), die Stadtteil-Tour (13,8 km) und den Bauern-Landweg (22, 6 km).

Der Heimatverein Bersenbrück hat vor einigen Jahren diese Wanderwege konzipiert und ihren Verlauf ausgeschildert. Jüngst haben Vorstandsmitglieder des Vereins die drei Wege kontrolliert und die Beschilderung ergänzt. In der Broschüre „Wandern in der Erlebnisregion Artland – Im Natur- und Geopark unterwegs“ von TERRA.vita sind die Wegeverläufe dargestellt, die Broschüre kann im Tourismusbüro und beim Heimatverein erworben werden.Ausgangspunkt aller Wanderungen ist das Heimathaus Feldmühle, ehemals eine Kloster-Mühle des Zisterzienserinnen-Klosters Bersenbrück.

Die Mühle wurde umfassend restauriert und ist nun das Domizil des Heimatvereins Bersenbrück, zudem kann das Heimathaus für Geburtstags- und Jubiläumsfeiern sowie Trauungen angemietet werden. Es zeigt im Untergeschoss alte Mühlentechnik, eine Ausstellung des Wasserverbandes Bersenbrück und künftig die Gewinnung von Strom mit Hilfe der Wasserkraft des Mühlrades. Im Mittelgeschoss befindet sich ein großer Versammlungsraum, im Obergeschoss werden Sonderausstellungen gezeigt, es gibt hier ein Literatur-Archiv und das Büro des Heimatvereins. Im Umfeld des Heimathauses wird an die Patenschaft mit dem Heimatkreis Greifenhagen/Pommern erinnert, es gibt ein Insekten-Hotel, am Feldmühlenteich sind eine Wildblumen- und Streuobstwiese angelegt, hier werden auch die „Bäume des Jahres“ gepflanzt, zu dem gibt es Bienenvölker im Bienenwagen. All das können Wanderer vor Antritt ihrer Wanderung in Augenschein nehmen.Der Mühlenweg (6,2 km) führt am Feldmühlenteich entlang und über den Feldmühlenbach in das Wohngebiet „Hertmann“ (benannt nach der Bauerschaft), überquert die ehemalige B 68 und führt in den Nordteil des Waldgebiets „Freude“ (mit vom Heimatverein aufgestellten Ruhebänken) , die von einer Äbtissin des Klosters angelegt („Hedwigs Freude“) wurde. Am Klärwerk vorbei geht der Weg weiter entlang des „Hochzeitswaldes“ und des Friedhofes der Katholischen Kirchengemeinde zum „Alten Dorf“, überquert die Bundestrasse 214 und berührt die Hasemühle, ebenfalls eine ehemaligeKlostermühle. Von hier aus führt der Weg in das Waldstück „Hemke“,geht am Krieger-Ehrenmal vorbei und entlang der Hase und des Schützenplatzes bis zum Flutwerk, schwenkt dann zum Gymnasium und weiter zu den Berufsbildenden Schulen in den Stadtteil Priggenhagen. Nun wendet sich der Weg wieder zurück in Richtung Innenstadt, führt über die „Gildewart“, vorbei am Freibad und der von-Ravensberg-Oberschule zum ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster, in dem sich das Amtsgericht und das „Museum im Kloster“ befinden, in der Nähe sind die historische Klosterpforte von 1700 und die St. Vincentius-Kirche mit der ehemaligen Klosterkirche. Über die Hasestraße mit dem Alten- und Pflegeheim St. Josef-Stift und nach Überquerung der B 214 führt der Weg über den „Waldweg“ entlang der „Freude“ in das Waldstück hinein und hindurch (mit Wald-Lehrpfad), am Feldmühlenbach entlang und über die ehemalige B 68 wieder zurück zum Heimathaus, wo die Wanderer sich ausruhen können. Die Stadtteil-Tour (13,8 km) kann ebenfalls beim Heimathaus Feldmühle begonnen werden, indem ein Stück auf dem Mühlenweg durch das Wohngebiet „Hertmann“ genommen wird. Der Weg führt dann an der Nordostecke des Waldgebiets „Freude“ in Richtung des Stadtteils Hertmann, von dort zurück zum Ostrand der „Freude“ bis zur Kläranlage, von hier am Katholischen Friedhof entlang zum „AltenDorf“, überquert die B 214 und die Hasebrücke, um dann beim Brückendenkmal St. Christophorus in Richtung Stadtteil Hastrup abzubiegen. Nach der Wanderung durch diesen Stadtteil und am Neuenkirchener Damm zurück geht es zum Sportplatz Hasestadion, über die Hase mit dem Flutwerk, vorbei am Gymnasium und den Berufsbildenden Schulen in den Stadtteil Priggenhagen. Von hier aus verläuft der Weg westlich, überquert die ehemalige B 68 und erreicht die Koppelstraße, um dann nach Überquerung der Bahnlinie weiter zum Bokeler Esch und anschließend in den Stadtteil Bokel zu führen. Durch Bokel wendet sich der Weg nördlich, überquert die B 214, berührt das Industriegebiet West und geht schließlich über die Brücke der Umgehungstrasse B 68 in den Stadtteil Lohbeck, um dann entlang der Umgehungsstrasse zum Ausgangspunkt Heimathaus zurück zu führen. Der Bauern-Landweg (22,6 km) führt in weiten Bögen um die Stadt Bersenbrück herum und berührt überwiegend wenig bebaute Gebiete. Auch dieser Weg kann als Ausgangs- und Endpunkt das Heimathaus Feldmühle nehmen. Vom Heimathaus aus wird er in nördlicher Richtung durch die Siedlung „Hertmann“ an der Nordostecke des Waldgebiets „Freude“ erreicht. Am Rande dieses Waldstücks entlang berührt er im Bereich des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters mit dem neu strukturierten Museum im Kloster die Innenstadt Bersenbrücks, um dann entlang der Hase in Richtung Priggenhagen zu laufen. Im Bogen um den Stadtteil Woltrup-Wehbergen herum geht er auch in die benachbarten Ortsteile von Ankum, Westrup und Brickwedde sowie Stockum. Vorbei am Hollenberg und Osterberg führt er dann nach Bersenbrück zurück, überquert die K 142 und läuft anschließend in die Ortschaft Ahausen-Sitter. Hier wird die B 214 überquert, um nun nordöstlich in Richtung Lohbeck weiter zu führen, bis er wieder nach Überquerung der B 68 das Heimathaus Feldmühle erreicht. Zwar sind die drei Rundwanderwege als Fuß-Wanderwege konzipiert, sie können aber auch in weiten Teilen mit dem Fahrrad bewältigt werden.

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Absage des diesjährigen Osterfeuers

Aus gegebenen Anlass entfällt dieses Jahr das Osterfeuer.

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Müllsammelaktion

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Radwanderung und Grünkohlessen eröffneten die Radwandersaison beim Heimatverein Bersenbrück

Der Heimatverein Bersenbrück lud zu einer Radwanderung, die kürzlich aus terminlichen Gründen verschoben werden musste, ein, anschließend trafen sich Radler und Nichtradler zum Grünkohlessen im Heimathaus Feldmühle. Damit, so der Vorsitzende des Heimatvereins, Franz Buitmann, werdetraditionell die Radwandersaison eröffnet. Die Radwanderer starteten am Heimathaus, unter der Leitung von Vorstandsmitglied Karl Mertens fuhren sie dann, versehen mit einer kleinen Stärkung, über Hastrup weiter in Richtung Talge. Hier statteten sie der Familie Siewe im historischen Bauernhaus einen Besuch ab. Seit einigen Jahren nistetganz in der Nähe des Hauses auf einem eigens dafür errichteten Mast ein Storchenpaar, die Anlage wurde von den Radlern besichtigt. Das Männchen, so Joe Siewe, sei schon einige Tage wieder am Horst, passend zum Besuch der Heimatfreunde sei auch die Störchin heimgekehrt, nun hoffe man auf zahlreichen Nachwuchs. Mit Hilfe von Video- und Fotobildern konnten die Besucher Impressionen aus den letzten Jahren des Storchenpaares im Haus am flackernden Kamin betrachten, insgesamt neun Jungstörche seien bisher aufgezogen worden. Außerdem erfuhren die Heimatfreunde interessante Einzelheiten zur Geschichte des Hauses. Über Hertmann-Lohbeck fuhren die Radwanderer zurück zum Heimathaus, wo sie mit den Nichtradlern zusammentrafen, um hier gemeinsam beim Grünkohlessen einen gemütlichen Abend zu verbringen

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