Der Heimatverein Bersenbrück schafft „Eigenheime“ für Eisvögel

Am Feldmühlenbach und am Feldmühlenteich beobachteten Heimatfreunde des Heimatvereins Bersenbrück schon seit längerem Eisvögel. Diese Vögel bauen Röhren in die Uferwände und Böschungen, um hier ihre Nester anzulegen und die Brut hochzuziehen. Der Heimatverein kümmert sich intensiv um Naturschutzbelange und hat dies in Form des Anlegens von einer Streuobstwiese, einer Wildblumenwiese, dem Aufstellen eines Wildbienen-Hotels sowie dem Aufhängen von Nistkästen für Halbhöhlenbrüter, Höhlenbrüter und dem Waldkauz und dem Anbringen eines Fledermauskastens bereits gezeigt. Zwei Kästen für Schleiereulen liegen zur Installation bereit, ein fahrbarer Bienenstand des Heimatfreundes Gerd Rischer wird restauriert und dann am Rande der Streuobstwiese aufgestellt.
Eine der beiden Brutröhren für Eisvögel haben die Vorstandsmitglieder Manfred Kalmlage und Franz Buitmann kürzlich an der Böschung des Feldmühlenbaches in der Nähe des Heimathauses Feldmühle eingerichtet (unser Foto), die zweite soll in Kürze am Rande der Insel im Feldmühlenteich untergebracht werden. Die Heimatfreunde werden dann gespannt abwarten ob und wann die „Eigenheime“ angenommen werden.

 

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Tagestour des Heimatvereins ins nördliche Münsterland begeisterte die Bersenbrücker Heimatfreunde

Der Heimatverein Bersenbrück lud auch in diesem Jahr wieder Mitglieder und Gäste zu einer Tagestour ein, es ging in das nördliche Münsterland, Ziele waren Tecklenburg, Kloster Gravenhorst und der einzigartige NaturaGart-Park in Birgte. Annähernd 40 Heimatfreunde nahmen unter der Leitung des Vorsitzenden Franz Buitmann und des Geschäftsführers Hermann Sattinger teil und zeigten sich vom Programm sehr begeistert.
Die Fahrt führte zunächst nach Tecklenburg-Ledde zu Kemken’s Landgasthaus am Habichtswald. Hier wurde ein reichhaltiges Frühstück mit leckerem Steinofenbrot und Aufschnitt aus der eigenen Schlachterei angeboten. Anschließend ging es weiter nach Tecklenburg mit einer Führung durch die historische Altstadt. Start und Ziel war der historische Marktplatz, der in der jetzigen Form gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstanden ist, bewundert wurde die vermutlich vor 400 Jahren gepflanzte Marktlinde. Ein Abstecher führte zur Burgruine mit dem Wierturm und zur bekannten Freilichtbühne.
Im Landhotel Altmann in Hörstel-Ostenwalde bestand dann Gelegenheit zu einem individuellen Mittagessen. Danach führte die Fahrt weiter zum ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster Gravenhorst, hier erfolgte eine Besichtigung der Klosteranlage unter fachkundiger Führung durch Schwester Elseke in Klostertracht. Die Proportionen von Kirche, Klausurgebäude, Wirtschaftsgebäuden, Garten-, Gräften- und Teichanlagen sowie Parzellenstrukturen sind bis heute erkennbar geblieben. Schwester Elseke konnte Geschichten von Menschen erzählen, die weit vor unserer Zeit lebten, deren Schicksal uns aber bis heute berührt. Mit Respekt schaute man auf das oft karge Leben der Frauen im Kloster über viele Generationen hinweg.
Dann ging es weiter nach Birgte-Dörenthe. Besichtigt wurde hier unter fachkundiger Führung das weltweit bekannte „NaturaGart“. Es handelt sich dabei um das in Fachkreisen bekannte und einzigartige Projekt von Natur-, Garten- und speziellen Teichanlagen mit einer der größten Unterwasserlandschaften. Im Jahre 1991 hat NaturaGart einen alten Gutshof mit Ackerflächen übernommen, die heutige Park- und Wasserlandschaft wurde in den Folgejahren komplett neu angelegt. Im Anschluss nach dieser eindrucksvollen Führung wurden hier noch vor der Rückfahrt Kaffee und Kuchen angeboten. Schon jetzt plant der Heimatverein eine weitere Tagesfahrt im nächsten Jahr.

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Heimatverein stellt wieder einen Maibaum auf

Auch in diesem Jahr wird der Heimatverein Bersenbrück im Rahmen seines Jahresprogramms wieder einen Maibaum aufstellen. Zu dieser traditionellen Veranstaltung ist die gesamte Bevölkerung am Sonntag, 30. April, ab 18 Uhr am Heimathaus Feldmühle eingeladen. Die Damen der TuS – Gymnastikgruppe werden wieder einen bunten Bänderkranz binden, der dann die grüne Birke – der Heimatverein pflegt nach wie vor die ursprüngliche Sitte und arbeitet nicht mit modernen Abwandlungen – schmücken wird. Musikalisch begleitet wird die Aktion vom Musikverein „Rote Heide“ Bersenbrück, auch der Männergesangverein Bersenbrück (MGV) tritt mit Chorbeiträgen auf, wird aber auch gemeinsam mit den Besuchern Mai- und Volkslieder singen. Es findet auch wieder der Wettbewerb „Maibaumschätzen“ statt, die Höhe des Maibaums soll ermittelt werden, es winken zehn Preise für die Gewinner, die beim Mühlentag am Pfingstmontag vergeben werden. Auch an der Aktion der NOZ beteiligt sich der Heimatverein. Für die Besucher des Maibaum-Aufstellens stehen Grillwürstchen und Getränke bereit.

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Tradition und Gegenwart – Rund 200 Besucher beim Osterfeuer des Heimatvereins Bersenbrück

Traditionell brennt der Heimatverein Bersenbrück in Zusammenarbeit mit dem TuS Bersenbrück und der DLRG, Ortsgruppe Bersenbrück, am Abend des Ostersonntags ein Osterfeuer ab, rund 200 Besucher erlebten, wie der große Holzstoß gegenüber vom Hasestadion angezündet wurde.

Hier hatte sich eine Menge Holz in den letzten Wochen angesammelt. „ Damit keine Tiere, die hier vielleicht Unterschlupf gesucht haben, zu Schaden kommen, wurde das Holz noch kurz vorher von der Firma Wessling umgeschichtet und zusammen geschoben“, wie der Vorsitzende des Heimatvereins, Franz Buitmann, in seiner Begrüßung vermerkte. Während des Osterfeuers wurden leckere Grillwürstchen und Getränke angeboten, für die Kinder hielt der Osterhase bunt gefärbte Eier bereit. Dafür bedankte sich der Vorsitzende beim Förderverein des TuS Bersenbrück und der Familie Ruth und Wilfried Markus von der DLRG-Gruppe Bersenbrück.
Zur Tradition des Abbrennens eines Osterfeuers erläuterte der Vorsitzende weiter: “ Um Ostern ranken sich viele Bräuche, das Abbrennen eines Feuers stammt eigentlich aus vergangenen Zeiten, als das abergläubische Volk die Dämonen, Wetterhexen und den von ihnen hervorgebrachten Schadenzauber mit Licht und Lärm von den Feldern vertreiben wollten. Mit Beginn der christlichen Zeit ist das Licht ein Zeichen für den auferstandenen Christus, der das Dunkel des Todes überwunden hat und nun hell erstrahlt. Es ist auch der Sieg der Sonne über die Nacht, als Sieg des Lichtes über die Dämonen der Finsternis, als ewig wiederkehrender Triumph des Lebens über den Tod. Der festliche Charakter des Ostersonntags wird vor allem von den christlichen Auferstehungsfeiern geprägt. Die Bräuche um das Osterei haben ihre Wurzeln in den Fruchtbarkeitsriten anlässlich des Frühlingsbeginns. Das Ei wurde zum Ursymbol des Lebens und der Lebenserneuerung. Der Brauch, Eier zu färben und zu bemalen, ist aus dem Anfang des vierten Jahrhunderts verbürgt, dürfte aber wesentlich älter sein. Der Osterhase ist ein Fabeltier jüngeren Datums aus dem deutschsprachigen Raum.“
Bei interessanten Gesprächen und in geselliger Runde erfreuten sich dann jung und alt einige Stunden beim leuchtenden und in Anbetracht der kühlen Witterung auch wärmenden Osterfeuer.

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Tagesausflug nach Tecklenburg

Der Heimatverein Bersenbrück veranstaltet seinen diesjährigen Tagesausflug

am Freitag, 16. Juni 2017

Ziele sind Tecklenburg, das Kloster Gravenhorst und der einzigartige Naturpark in Birgte.

Der Bus startet um 7:30 Uhr ab Bahnhof Bersenbrück.

Die Fahrt führt zunächst nach Tecklenburg, dem ehemaligen Sitz der Grafen von Tecklenburg. Hier wird ein reichhaltiges Frühstück angeboten ( im Fahrpreis enthalten).

Nach einer Besichtigung des Städtchens geht es weiter zum Kloster Gravenhorst.

Nach dem Mittagessen – nicht im Fahrpreis enthalten – geht es weiter zum einzigartigen Naturpark Birgte. Hier erwarten uns dann nach einer Besichtigung Kaffee und Kuchen
( im Fahrpreis enthalten).

Anmeldungen zur Fahrt nimmt Hermann Sattinger – Telefon 05439 – 2956 entgegen. Eine Anmeldung per mail ist auch möglich -> info@heimatvereinbersenbrueck.de

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