Bienenwagen des Heimatvereins BSB

Mit einer kleinen Einweihungsfeier ist der Bienenwagen, der am Rande der Streuobstwiese am Feldmühlenteich in der Nähe des Heimathauses Feldmühle seinen endgültigen Platz gefunden hat, seiner Bestimmung übergeben worden. Heimatvereins-Vorsitzender Franz Buitmann schilderte zu Beginn kurz die Geschichte des Wagens, der wohl einmalig in seiner Art sei, habe er doch sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene fortbewegt werden können. Dies lasse auf die frühere Verwendung als Bauwagen von Bahnbediensteten schließen. Er war über mehrere Besitzer zuletzt im Eigentum von Heimatfreund und Imker Gerd Rischer, der ihn als Bienenwagen viele Jahre nach entsprechenden Umbauten nutzte. Nach seinem Tod stellten Veronika und Karl-Heinz Diersing aus der Familie des Verstorbenen den Wagen, der zuletzt in Nortrup seinen Standort hatte, dem Heimatverein zur Verfügung, der schon länger eine Unterstellmöglichkeit für die Bienenkästen  des Imkers Heinrich Willmaring am Rande der Streuobstwiese suchte.

Mit Hilfe der Heimatfreunde Hans Wessling und Friedmut Wurst und des Vorstandsmitgliedes Manfred Kalmlage wurde der Wagen auf einem Tieflader zur Streuobstwiese gebracht. Hier ging es an die Renovierung des Wagens, so der Vorsitzende. Nachdem die Zimmerei Wille aus Ankum-Aslage die Holz- und Dacharbeiten erledigt hatte, wurde der Wagen farblich gestaltet, hier brachte sich besonders Heimatfreund Hubert Pradel ein.

Seit einigen Monaten tragen nun die Bienen fleißig Nektar und Pollen ein, Imker Heinrich Willmaring stellte auch noch Strohkörbe, die früher als Bienenkörbe Verwendung fanden, in den Wagen. Ergänzt werden soll er auch noch um eine Informationstafel, die alles rund um die Imkerei erläutert.

Bei der kleinen Feier erläuterte Imker Willmaring die Gewinnung von Honig auch anhand von Waben, die er den Kästen entnommen hatte. Erstaunlich für die Zuschauer war die relative Friedfertigkeit der Bienen, die, wie übrigens auch Wespen und Hornissen, nur zur Abwehr stechen, wie der Imker erklärte. Ansonsten haben sie eine große Bedeutung im Naturkreislauf. Zum Abschluss der Erläuterungen hatten die Heimatfreunde Gelegenheit, verschiedene Honigsorten zu probieren. Am Heimathaus wurde in geselliger Runde weiter über die Imkerei geplaudert.

 

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