Bersenbrücks Straßen und Plätze wurden von fleißigen Sammlerinnen und Sammlern von Unrat gereinigt

Der Heimatverein Bersenbrück beteiligte sich am bundesweiten Umweltschutztag, an dem Straßen und Plätze von Unrat gereinigt werden sollen. Zusammen mit weiteren Vereinen und Gruppen der Stadt lud der Verein dazu ein, sich an dieser Aktion zu beteiligen. „Wir wollen mit dieser Aktion auch ein Zeichen setzen, nicht unüberlegt Abfälle in die Landschaft zu entsorgen“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins, Franz Buitmann, zum Auftakt dieser jährlichen Aktion. Die Einsatzgebiete für die einzelnen Vereine und Gruppen waren dieselben wie im Vorjahr. Jeder Verein und jede Gruppe organisierte die Sammlung eigenständig. Müllsäcke zum Sammeln der Abfallentsorgung des Landkreises Osnabrück, AWIGO, waren im Vorfeld verteilt worden. Trotz des regnerischen Wetters machten sich die Akteure, darunter erfreulicherweise auch viele Kinder und Jugendliche, ausgerüstet mit Warnwesten und Sammelsäcken, mit Feuereifer an die Arbeit. Unglaublich, was achtlose Zeitgenossen so alles entsorgen, obwohl es jede Menge Möglichkeiten gibt, den Abfall umweltgerecht zu beseitigen: Plastikabfälle jeder Art, leere Flaschen aller Größen, eine Autobatterie, alte Autoreifen und Reste von Fahrrädern – kaum eine Abfallart war nicht vertreten. Hier und da gab es regelrechte „Abfall-Nester“, welche Zeitgenossen sich hier wohl regelmäßig treffen? Getrennt nach Abfallart wurden die vollen Säcke und „gesammelten Werke“ zu Containern auf dem Bauhof gebracht, wo sie dann entsorgt werden. Eine positive Erfahrung konnten fast alle Gruppen berichten: Insgesamt ist die Müllmenge doch geringer geworden, vielleicht ein Ergebnis der jährlichen Aktion. Oder sind die Mitmenschen doch umweltbewusster geworden?  Nach der Sammelaktion bot der Heimatverein am Heimathaus Feldmühle allen Helferinnen und Helfern zur Stärkung Getränke und Bratwürstchen an. Ein Dankeschön ging an alle Vereine und Gruppen fürs Mitmachen. Eine nette Geste am Rande: Ein Umschlag mit einer Geldspende dankte den Akteuren für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.

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