Heimatverein Bersenbrück bereitete mit Nistkästen-Aktion die neue Brutsaison vor.

Zu einem wichtigen Aufgabenbereich des Heimatvereins Bersenbrück gehört der Natur- und Umweltschutz. Zahlreiche Projekte vor allem am Heimathaus Feldmühle und dem Feldmühlenteich konnten in den vergangenen Jahren verwirklicht werden. So wurden hier eine Streuobstwiese mit einem Bienenwagen und eine Wildblumenwiese angelegt. Jährlich wird hier der „Baum des Jahres“ gepflanzt, Niströhren für den Eisvogel wurden am Feldmühlenbach und auf der Insel des Feldmühlenteiches installiert, am Heimathaus steht ein Insektenhotel, hier hängt auch ein Fledermauskasten. Leider musste die jährliche Säuberungsaktion coronabedingt verschoben werden. Vor Jahren hat der Heimatverein Nisthöhlen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter sowie den Waldkauz im Wäldchen hinter dem Heimathaus, im Wäldchen am alten Hasearm und auf dem Parkplatz der Berufsbildenden Schulen aufgehängt. Rechtzeitig vor der neuen Brutsaison wurden diese „Eigenheime“ kontrolliert, der stellvertretende Vorsitzende Manfred Kalmlage (unser Foto zeigt ihn bei der Kontrolle des Nistkastens an der Eiche am Heimathaus) und Vorsitzender Franz Buitmann nahmen diese Aufgabe in Angriff. Altes Nistmaterial wurde entfernt, beschädigte Kästen wieder in Schuss gebracht, einige neue Kästen wurden angebracht. Bei der Kontrolle zeigte sich, dass zwar nicht alle Kästen besetzt worden waren, dass aber doch eine recht gute Annahme zu verzeichnen ist. Einige Kästen dienten wohl der Übernachtung oder Überwinterung. Kohl- und Blaumeise waren die häufigsten Benutzer, einige Nester wiesen auf Bachstelze oder Rotkehlchen hin. In einem Kasten des Waldkauzes fand sich neben dem alten Nistmaterial auch eine inzwischen mumifizierte Ratte, wohl ein Beutestück. Nun hofft der Heimatverein, dass auch in diesem Jahr wieder ein guter Bruterfolg zu verzeichnen ist. Das Aufhängen von zwei Schleiereulenkästen soll noch erfolgen.

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