Heimatverein und Kolpingsfamilie Bersenbrück stellten Kalender 2023 vor

Zwei nicht mehr missende Kalender sind jetzt Bürgermeister Christian
Klütsch von Vertretern des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie Bersenbrück vorgestellt
worden. Zum einen handelt es sich um den Fotokalender des Heimatvereins und zum
anderen um den Veranstaltungskalender und Terminplaner für die Stadt Bersenbrück von
der Kolpingsfamilie Bersenbrück. Das Redaktionsteam des Heimatvereins, bestehend aus
Franz Buitmann, Manfred Kalmlage, Gerhard König, Bernhard Mecklenfeld und Hermann
Sattinger, haben unter dem Motto „Bersenbrück gestern und heute“ teilweise bislang nicht
veröffentlichte und hochinteressante Motivvergleiche auf zwölf Monate verteilt, um so den
Wandel der Zeit von Bersenbrück zu dokumentieren, aber auch über historische und aktuelle
Zusammenhänge informiert. Wer den Kalender nach Ablauf eines Jahres behält, hat den seit
2009 jährlich erscheinenden Kalender ein interessantes Nachschlagewerk zur Verfügung.
Bürgermeister Christian Klütsch dankte im Namen der Bürgerinnen und Bürger für die beiden
Kalender. Es stecke immer sehr viel ehrenamtliches Engagement in der Vorbereitung in den
beiden Kalendern, wofür er seinen Dank aussprach an alle die sich daran beteiligt hätten.
Dies gelte ebenfalls für die Firma Druck und Folie K.- G. Kuper aus Alfhausen, wo beide
Kalender hergestellt wurden. Ohne diese beiden Kalender wäre Bersenbrück ein ganzes
Stück ärmer. Hinsichtlich des Veranstaltungskalenders hofft Klütsch, dass möglichst auch
alle angekündigten Termine stattfinden werden. Beim Heimatvereinskalender sei er immer
wieder erstaunt, dass es noch alte Aufnahmen gibt, die nicht jeder so kennt. Sein besonderer
Dank galt Bernhard Mecklenfeld, der wie in den vergangenen Jahren die Hauptarbeit beim
Zusammenstellen der monatlichen Kalenderblätter gehabt hätte. Franz Butimann hob hervor,
dass man nicht nur Bildunterschriften verwandt, sondern auch noch informative Texte
hinzugefügt habe. Das Titelblatt in diesem Jahr zeigt die Hasebrücke um 1910 mit Blick auf
den St. Vincentius Kirchturm. Das Januar Blatt zeigt das Husmannschen Elektrekzitätswerk
um 1908 und was heute an der Ecke Gehrder Straße/Hasestraße zu sehen ist. Die Monate
Februar bis Mai zeigt die Entwicklung der Ortsteile Hertmann und Hastrup, was durch
Luftaufnahmen besonders deutlich wird. Im Juni wird das Bahnhofsgebäude im Wandel der
Zeit gezeigt. 50 Jahre Sommerzeltlager der St. Vincentius Kirchengemeinde wurde im Juli
aufgegriffen, wobei die Fotos den Wandel bei Ausstattung und Komfort der Lagerplätze
dokumentiert. Weitere Kalenderblätter sind der Bramscher Straße/Ecke Eckelkamp, dem
Gebäudekomplex der ehemaligen Schlachterei Henke an der Bramscher Straße, dem Talger
Fußballclub FC Talge 72, dem Grundstück mit dem jetzigen Pflegezentrum Amaryllis und
dem Heimatverein, der im Jahre 2023 auf sein 70jähriges Bestehen zurückblicken kann. Den
alten Motiven sind die aktuellen Gegebenheiten jeweils gegenübergestellt worden und
machen so den Wandel der Zeit deutlich. In diesem Zusammenhang wurde vom
Heimatverein die Bitte geäußert, dass Familien oftmals Fotos haben, aber beim Aufräumen nicht daran denken, dass sie historischen Wert haben. Insbesondere Erben von
Verstorbenen werden gebeten, dass bevor sie Bilder entsorgen, sei es ganz einfach nur
Aufnahmen von Straßenzügen oder anderen Baumaßnahmen, sich doch an den
Heimatverein zu wenden. Solche Bilder gehen ansonsten unwiederbringlich verloren. Es
wäre Gold wert, wenn dem Heimatverein solche Aufnahmen zur Verfügung gestellt würden,
auch unter dem Kalenderaspekt früher und heute für die Dokumentation. Den
Veranstaltungskalender für die Stadt Bersenbrück haben wieder in bewährter Weise Marion
Grafe (Vermarktung) und Andreas Küthe (Gestaltung) von der Kolpingsfamilie Bersenbrück
dafür gesorgt, dass die Termine fast aller Gruppen und Vereine auf zwölf Monatsblätter
übersichtlich dargestellt werden. Auch die 30. Auflage für 2023 wird wieder ein
unverzichtbarer Terminplaner nicht nur für die Freizeitgestaltung von Familien werden
betonte Klütsch. Trotz zahlreicher Werbepartner aus der Bersenbrücker Geschäftswelt
musste leider der Preis des Veranstaltungskalenders aufgrund massiver Kostensteigerungen
im Druckgewerbe von drei auf fünf Euro angehoben werden. Als Kaufanreiz wird auf dem
Kalender-Deckblatt eine „Los-Nummer“ zu finden sein. Die Gewinnernummern und der
Termin zum Abholen der Gewinn Gutscheine wird zu gegebener Zeit bekannt gemacht. Der
Kalender des Heimatvereins kostet unverändert zehn Euro. Bezogen werden können beide
Kalender bei den jeweiligen Vorstandsmitgliedern oder in den Bersenbrücker
Buchhandlungen Bücherwelt, Robert Meyer sowie bei Tabakwaren Kolde und der
Veranstaltungskalender auch noch in den Apotheken.

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Bersenbrücker pflanzten Baum des Jahres 2022 –
die Rotbuche wächst jetzt am Feldmühlenteich

Vertreter der Stadt Bersenbrück und des Heimatvereins haben jetzt den
Baum des Jahres 2022, die Rotbuche, auf dem Gelände am Feldmühlenteich gepflanzt, wo
bereits seit 2010 die Jahresbäume gepflanzt werden. Bürgermeister Christian Klütsch
betonte bei der nachhaltigen Aktion, dass aufgrund der Pflege durch den Heimatverein in
den vergangenen 12 Jahren die bislang gepflanzten Bäume sich sehr gut entwickelt hätten.
Lediglich die im Jahr 2021 gepflanzte Stechpalme, auch besser bekannt als Ilex oder
Hülsebusch, sei nicht angewachsen. Aber ein Mitglied des Heimatvereins hätte für eine
Ersatzpflanzung aus seinen Gartenbeständen gesorgt. Aufgrund der beeindruckenden
Entwicklung dieser Artenvielfalt von Bäumen wäre es an der Zeit, dass ein Hinweisschild
beim Heimathaus auf diese Baumsammlung aufgestellt würde.
Der häufigste Laubbaum Deutschlands wurde bereits 1990 als Baum des Jahres gekürt. Die
Rotbuche hat zwei wichtige Botschaften in Zeiten klimatischer Veränderungen und extremer
Wetterereignisse. Der Baum ist unkompliziert und pflegeleicht. Er kann sowohl auf sonnigen
als auch an schattigen Standorten sehr gut wachsen. In den hiesigen Breitengraden findet
die Buche optimale Wachstumsbedingungen vor. Doch die extremen Temperaturen und
Trockenperioden machen sich selbst an der Buche bemerkbar: Immer mehr
Buchenbestände sterben ab. Sie weisen verkahlte Kronen auf oder werden von Schädlingen
befallen. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und die Klimakrise weiter in den
Vordergrund zu rücken, hat die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung die Rotbuche erneut zum „Baum
des Jahres “ ernannt.
Franz Buitmann vom Heimatvertein betonte, dass man nicht nur die Pflege der Natur in der
Satzung stehen habe, sondern es würde auch praktisch viel umgesetzt. Weiter erläuterte er
kurz die vielfältige Flora des weitläufigen Geländes mit Teich, Wiese und Bäumen beim
Bersenbrücker Heimathaus.
Mit der Streuobstwiese sei angefangen worden und seit 2010 würden die Bäume des Jahres
hier aufgestellt. Was 1992 als einmalige Aktion erfolgte, hat sich aufgrund der
erfreulicherweise konstant hohen Nachfrage zu einem jährlichen Brauch der
Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück entwickelt. Seit 29 Jahren schenkt die
Stiftung den Städten und Gemeinden des Landkreises Osnabrück jedes Jahr einen Baum
des Jahres. Pro Jahr werden über diese Aktion zirka 60 bis 70 stattliche Exemplare
gepflanzt. Vor dem Baum steht noch ein Pfahl mit dem Baumnamen auf einer Plakette, was
eine gute Information für Interessierte ist.

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die Rotbuche wächst jetzt am Feldmühlenteich

Tagestour des Heimatvereins Bersenbrück am 1. September 2022

Stippvisite in das Künstlerdorf Worpswede
und in die Großherzogliche Residenzstadt Oldenburg

Der Bus startet um 7:00 Uhr ab Bahnhof Bersenbrück.


Die Fahrt führt nach Dötlingen. Auf dem Gut Altona wird ein reichhaltiges
Frühstück angeboten. ( im Fahrpreis enthalten).


Anschließend geht es weiter zum Künstlerdorf Worpswede. Hier besichtigen
wir im Rahmen einer Führung die Werkstätten berühmter Künstler.
Im Anschluss wird hier auch das Mittagessen eingenommen.
Danach geht die Fahrt weiter zur Residenzstadt der Großherzoglichen Grafen
nach Oldenburg, die wir bei einer Stadtrundfahrt kennenlernen werden.
Anschliessend werden wir den Tag bei Kaffee und Kuchen ( im Fahrpreis
enthalten) ausklingen lassen.
Der Teilnehmerpreis beträgt für Mitglieder des Heimatvereins für die Fahrt mit
Frühstück, Besichtigungen einschl. Eintritte und Kaffee und Kuchen 45,00 €,
für Nichtmitglieder 55,00 €.


Die verbindliche Anmeldung für die Fahrt erfolgt durch Überweisungx des
Teilnehmerbeitrages auf das Konto des Heimatvereins Bersenbrück e.V.
IBAN: DE 60 265 515 40 00 100 17 960 bei der Kreissparkasse Bersenbrück.
Die Reihenfolge des Zahlungseingangs sichert die Anmeldung.
Anmeldeschluss ist der 26. August 2022.


Hinweis: Diese Fahrt findet unter Beachtung der Regeln bzgl. der Corona-
Pandemie statt.

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Mühlentag des Heimatvereins Bersenbrück fand wieder guten Zuspruch

Jeweils am Pfingstmontag wird bundesweit zum Mühlentag eingeladen. An diesem Tag stellen sich die Wind- und Wassermühlen sowie einige besondere Mühlen dem Publikum vor. Dabei wird die jeweilige Mühlentechnik von Fachleuten erklärt, zum Teil sind die Mühlen auch in Funktion. Zudem gibt es in den Mühlen und im Umfeld ein Rahmenprogramm, das von Aktionen und Ausstellungen bis zu kulinarischen Angeboten reicht.

Gut besucht war der Mühlentag auch beim Heimatverein Bersenbrück, der sein Heimathaus Feldmühle, eine ehemalige Mühle des 1231 gegründeten Zisterzienserinnen-Klosters Bersenbrück, geöffnet hatte. Hier gab es im Untergeschoss eine Ausstellung zur Geschichte der Mühle verbunden mit einigen Typen von Hofmühlen sowie Informationen zur Arbeit des Wasserverbandes Bersenbrück, der das Heimathaus tatkräftig unterstützt. Auch die im Entstehen begriffene Anlage zur Stromgewinnung vermittelst Wasserkraft konnte besichtigt werden.

Im Obergeschoss war die Dauerausstellung des Heimatvereins zu sehen, wobei besonders die historischen Schul-Wandkarten ins Auge fielen, eine Reihe dieser Karten befindet sich noch im Depot, sie werden nach und nach gezeigt. Auch das Literaturangebot des Vereins wurde gerne in Augenschein genommen. Im Büro wurden Aufnahmen der historischen Ölmühle, der „Sültemühle“, in Lonnerbecke gezeigt, die erneut saniert werden soll.

Jeweils beim Aufstellen des Maibaums vor dem Heimathaus am Vorabend des ersten Mai kann die Höhe des Baums geschätzt werden, sie betrug in diesem Jahr 12.35 Meter. Diejenigen, die am besten geschätzt hatten, erhielten Preise: Wilma Kemmlage (1. Preis), Dietrich Adam und Bernd Kreiling (2. Und 3. Preis), Barbara Hackmann, Hermann Kemmlage, Gertrud Kreiling, Monika Koopmann, Dorothea van Aubel, Jörg Kiefer, Otto Dyckhoff, Daniel Welp, Horst Milde und Anne Krusche (4. – 10. Preis). Bei der beliebten Kaffeetafel mit selbst gebackenem Kuchen blieb kein einziges Stück über, beim abschließenden Grillen mit gemütlichem Beisammensein klang der Tag aus.                 

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Maibaum 2022

Einige Impressionen vom diesjährigen aufstellen des Maibaums.

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