Maibaum 2022

Einige Impressionen vom diesjährigen aufstellen des Maibaums.

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Bersenbrücker pflanzen Baum des Jahres 2021

Vertreter der Stadt Bersenbrück und des Heimatvereins haben jetzt den Baum des Jahres 2021, eine europäische Stechpalme, auf dem Gelände am Feldmühlenteich gepflanzt, wo bereits seit 2010 die Jahresbäume gepflanzt werden. Bürgermeister Christian Klütsch betonte bei der nachhaltigen Aktion, dass aufgrund der Pflege durch den Heimatverein in den vergangenen 11 Jahren die bislang gepflanzten Bäume sich sehr gut entwickelt hätten. Aufgrund der beeindruckenden Entwicklung dieser Artenvielfalt von Bäumen wäre es an der Zeit, dass ein Hinweisschild beim Heimathaus auf diese Baumsammlung aufgestellt würde.

Die Wärme liebende Stechpalme, auch besser bekannt als Ilex oder Hülsebusch, gibt es schon seit zirka zwei Millionen Jahre auf diesem Kontinent. Damit es diesem immergrünen Laubbaum gut geht, dürfen die Winter nicht zu kalt und die Sommer nicht zu trocken sein. Mit Palmen ist die Stechpalme allerdings nicht verwandt. Dieser Namensteil geht auf die Tradition zurück, am Palmsonntag ihre immergrünen Zweige dort zu nutzen, wo es keine Palmen gibt. Blüten und Früchte des Baumes sind Nahrungsquelle etwa für Vögel, Bienen und Hummeln. Für Menschen ist die Pflanze allerdings giftig. Im städtischen Raum und zur Gartengestaltung bietet sich dieses Gehölz besonders an, da es schnittfest und unempfindlich gegen Rauch ist. Die Stechpalme ist eine schöne und ökologisch sinnvolle Alternative zu anderen nicht heimischen Nadelgehölzen.

Franz Buitmann vom Heimatvertein betonte, dass man nicht nur die Pflege der Natur in der Satzung stehen habe, sondern es würde auch praktisch viel umgesetzt. Weiter erläuterte er kurz die vielfältige Flora des weitläufigen Geländes mit Teich, Wiese und Bäumen beim Bersenbrücker Heimathaus.

Mit der Streuobstwiese sei angefangen worden und seit 2010 würden die Bäume des Jahres hier aufgestellt. Was 1992 als einmalige Aktion erfolgte, hat sich aufgrund der erfreulicherweise konstant hohen Nachfrage zu einem jährlichen Brauch der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück entwickelt. Seit 29 Jahren schenkt die Stiftung den Städten und Gemeinden des Landkreises Osnabrück jedes Jahr einen Baum des Jahres. Pro Jahr werden über diese Aktion zirka 60 bis 70 stattliche Exemplare gepflanzt. Vor dem Baum steht noch ein Pfahl mit dem Baumnamen auf einer Plakette, was eine gute Information für Interessierte ist.

Text/Foto Reinhard Rehkamp

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„Weihnachtskrippenausstellung einmal anders“ bis Mitte Januar im Museum im Kloster

Unter dem Motto „Frohe Botschaft – Bunte Vielfalt Weihnachtskrippen einmal anders“ ist bis Mitte Januar 2022 im Museum im Kloster in Bersenbrück eine interessante Weihnachtskrippenausstellung mit 80 besonders ausgewählten Krippendarstellungen aus
fünf Kontinenten zu sehen.

Der Heimatverein Bersenbrück e.V., der Heimatbund Bersenbrück e.V., das Kulturbüro des Landkreises Osnabrück und der Verein der der Krippenfreunde Osnabrücker Land und Emsland e.V. zeigen eine Krippenausstellung, die ihresgleichen sucht.

Zu sehen sind Weihnachtskrippen, die sich erheblich von den traditionellen Weihnachtskrippen unterscheiden. Das Thema „Frohe Botschaft – Bunte Vielfalt“ zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte gutgemachte Ausstellung. Bei den Weihnachtskrippen
aus fernen Ländern findet man landes- oder stammestypische Ausgestaltungen oder Beigaben.

So tragen Maria, Josef, das Jesuskind sowie die Hirten und Könige aus dem jeweiligen
Kulturkreis eines bestimmten Landes die in diesen Ländern übliche Bekleidung. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine außergewöhnliche aus 19 Szenen bestehende und über 10 Meter lange Weihnachtskrippe aus Gulich in Tschechien, die das Geschehen der Geburt Jesu von der Verkündigung des Propheten bis zum 12jährigen Jesus im Tempel darstellt.


Das zentrale Ausstellungsstück ist eine Krippenstele, wo die „Frohe Botschaft“ mit einer Eichenstele und mit Querstreben und Porzellanisolatoren eines alten Telegraphenmastens
dargestellt wird. In den Durchbruch in der Eichenstele hat der Künstler Peter Klein aus Stühlingen ein Jesuskind gelegt. Dessen Botschaft lautet: „Wie vermitteln wir in der digitalen Gesellschaft das Geschehen der Heiligen Nacht und die damit verbundene „Frohe Botschaft“?
Ein im Museum erhältliches kostenloses Begleitheft beschreibt die jeweiligen Krippen der
Ausstellung im Detail.


Die Ausstellungseröffnung erfolgte Corona bedingt in der St. Vincentius Kirche, wo auch eine Beziehung zur Krippenausstellung mit dem Krippenrelief aus dem 15. Jahrhundert zu sehen
ist.

An dem Zustandekommen der Ausstellung wirkten Burkhard Fromme und Katharina Pfaff vom Kulturbüro des Landkreises Osnabrück, der Vorsitzende des Vereins der Krippenfreun-
de Osnabrücker Land und Emsland e.V. Prof. Dr. Gerhard Lohmeier, der Künstler Dominikus
Witte, der Vorsitzende Franz Buitmann und der stellvertretende Vorsitzende Manfred Kalmla-
ge vom Heimatverein Bersenbrück sowie einige Helfer vom Heimatverein mit.


Die Öffnungszeiten im Museum im Kloster sind Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils
von 14 bis 17 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

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Heimatverein und Kolpingsfamilie Bersenbrück stellten Kalender 2022 vor

Zwei nicht mehr missende Kalender sind jetzt Bürgermeister Christian Klütsch von Vertretern des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie Bersenbrück vorgestellt worden.

Zum einen handelt es sich um den Fotokalender des Heimatvereins und zum anderen um den Veranstaltungskalender und Terminplaner für die Stadt Bersenbrück von der Kol-
pingsfamilie Bersenbrück.

Das Redaktionsteam des Heimatvereins, bestehend aus Franz Buitmann, Manfred Kalmlage, Gerhard König, Bernhard Mecklenfeld und Hermann Sattinger, haben unter dem Motto „Bersenbrück gestern und heute“ teilweise bislang nicht veröffentlichte und hochinteressante Motivvergleiche auf zwölf Monate verteilt, um so den Wandel der Zeit von Bersenbrück zu dokumentieren, aber auch über historische und aktuelle Zusammenhänge informiert. Wer den Kalender nach Ablauf eines Jahres behält, hat den seit 2009 jährlich erscheinenden Kalender ein interessantes Nachschlagewerk zur Verfügung.

Bei der Kalendererstellung werde immer versucht einen roten Faden zu finden. So bilden in diesem Jahr die Ortsteile Priggenhagen und Woltrup-Wehbergen einen Schwerpunkt. Nachdem 2021 die Schützenvereine Bersenbrück von 1850 e. V. und Drei Burskupper vorgestellt wurden, folgen nun im neuen Kalender der Schützenverein ASIWA und der Schützenbund Talge-Langen. Weitere Kalenderblätter sind der Polizei, der Post, dem Kindergarten Zur Freudedem Busunternehmen Kodde, den beiden Friedhöfen und den Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum gewidmet. Den alten Motiven sind die aktuellen Gegebenheiten jeweils gegenübergestellt worden und machen so den Wandel der Zeit deutlich. Als schwersten Brocken bezeichnete Bernhard Mecklenfeld das Thema Polizei. Hier hat er wochenlang recherchiert ohne, dass man irgendwo eine verlässliche Informationsstelle hatte, bedingt auch durch die zahlreichen Wechsel bei den Kommissariats Leitungen. Mehr als ein Dutzend ehemaliger Polizisten hat Mecklenfeld zu diesem Thema per Telefon oder persönlichen Gesprächen befragt. Kommissar Zufall hat dann dazu beigetragen, dass im Archiv von Familie Klütsch Aufnahmen aufgetaucht sind, die keiner in Erinnerung hatte oder aus anderen Archiven bekannt waren.
In diesem Zusammenhang wurde vom Heimatverein die Bitte geäußert, dass Familien oft-
mals Fotos haben, aber beim Aufräumen nicht daran denken, dass sie historischen Wert ha-
ben. Insbesondere Erben von Verstorbenen werden gebeten, dass bevor sie Bilder entsor-
gen, sei es ganz einfach nur Aufnahmen von Straßenzügen oder anderen Baumaßnahmen,
sich doch an den Heimatverein zu wenden. Solche Bilder gehen ansonsten unwiederbring-
lich verloren. Es wäre Gold wert, wenn dem Heimatverein solche Aufnahmen zur Verfügung
gestellt würden, auch unter dem Kalenderaspekt früher und heute für die Dokumentation.
Den Veranstaltungskalender für die Stadt Bersenbrück haben wieder in bewährter Weise
Marion Grafe (Vermarktung) und Andreas Küthe (Gestaltung) von der Kolpingsfamilie Ber-
senbrück zusammengestellt.

Insgesamt 32 Vereine, Verbände und Institutionen hatten ihre etlichen Termine rechtzeitig an die beiden Kolpinger weitergegeben. Auch die 29. Auflage für 2022 wird wieder ein unverzichtbarer Terminplaner nicht nur für die Freizeitgestaltung von
Familien werden betonte Klütsch. Es stecke immer sehr viel ehrenamtliches Engagement in
der Vorbereitung in den beiden Kalendern, wofür er seinen Dank im Namen von Rat und
Verwaltung aussprach an alle die sich daran beteiligt hätten. Dies gelte ebenfalls für die Fir-
ma Druck und Folie K.- G. Kuper aus Alfhausen, wo beide Kalender hergestellt wurden.
Ohne diese beiden Kalender wäre Bersenbrück ein ganzes Stück ärmer. Der Kalender des
Heimatvereins kostet zehn Euro und der Veranstaltungskalender der Kolpingsfamilie drei
Euro. Bezogen werden können beide Kalender bei den jeweiligen Vorstandsmitgliedern oder
in den Bersenbrücker Buchhandlungen Bücherwelt, Robert Meyer sowie bei Tabakwaren
Kolde und der Veranstaltungskalender auch noch in den Apotheken.
Der neue Fotokalender des Heimatvereins Bersenbrück und der Veranstaltungskalender der
Kolpingsfamilie Bersenbrück wurde im Beisein von Bürgermeister Christian Klütsch, Kathari-
na Kuper von der Druckerei Kuper sowie den Mitgliedern der beiden Kalenderredaktionen
vor dem Kindergarten Zur Freude vorgestellt (v.li.n.re.: Bernhard Mecklenfeld, Franz Buit-
mann, Christian Klütsch, Katharina Kuper, Hermann Sattinger, Marion Grafe, Manfred Kalm-
lage und Gerhard König).

Text/Foto Reinhard Rehkamp

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Heimatverein Bersenbrück bereitete mit Nistkästen-Aktion die neue Brutsaison vor.

Zu einem wichtigen Aufgabenbereich des Heimatvereins Bersenbrück gehört der Natur- und Umweltschutz. Zahlreiche Projekte vor allem am Heimathaus Feldmühle und dem Feldmühlenteich konnten in den vergangenen Jahren verwirklicht werden. So wurden hier eine Streuobstwiese mit einem Bienenwagen und eine Wildblumenwiese angelegt. Jährlich wird hier der „Baum des Jahres“ gepflanzt, Niströhren für den Eisvogel wurden am Feldmühlenbach und auf der Insel des Feldmühlenteiches installiert, am Heimathaus steht ein Insektenhotel, hier hängt auch ein Fledermauskasten. Leider musste die jährliche Säuberungsaktion coronabedingt verschoben werden. Vor Jahren hat der Heimatverein Nisthöhlen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter sowie den Waldkauz im Wäldchen hinter dem Heimathaus, im Wäldchen am alten Hasearm und auf dem Parkplatz der Berufsbildenden Schulen aufgehängt. Rechtzeitig vor der neuen Brutsaison wurden diese „Eigenheime“ kontrolliert, der stellvertretende Vorsitzende Manfred Kalmlage (unser Foto zeigt ihn bei der Kontrolle des Nistkastens an der Eiche am Heimathaus) und Vorsitzender Franz Buitmann nahmen diese Aufgabe in Angriff. Altes Nistmaterial wurde entfernt, beschädigte Kästen wieder in Schuss gebracht, einige neue Kästen wurden angebracht. Bei der Kontrolle zeigte sich, dass zwar nicht alle Kästen besetzt worden waren, dass aber doch eine recht gute Annahme zu verzeichnen ist. Einige Kästen dienten wohl der Übernachtung oder Überwinterung. Kohl- und Blaumeise waren die häufigsten Benutzer, einige Nester wiesen auf Bachstelze oder Rotkehlchen hin. In einem Kasten des Waldkauzes fand sich neben dem alten Nistmaterial auch eine inzwischen mumifizierte Ratte, wohl ein Beutestück. Nun hofft der Heimatverein, dass auch in diesem Jahr wieder ein guter Bruterfolg zu verzeichnen ist. Das Aufhängen von zwei Schleiereulenkästen soll noch erfolgen.

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