Osterfeuer 2026
Zu den satzungsmäßigen Aufgaben des Heimatvereins Bersenbrück gehört auch die Pflege von Brauchtum und Sitte.
So wurde auch dieses Jahr wieder zum Abbrennen eines Osterfeuers eingeladen. Am Ostersonntag wurde hinter dem Flutwehr am Hasestadion ein Holzstoß angezündet.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem TuS Bersenbrück und der DLRG Ortsgruppe Bersenbrück durchgeführt. „Mit dem Feuer wird auch die dunkle Jahreszeit des Winters beendet, der Frühling mit seinen hellen Farben ist eingekehrt.
Gleichzeitig symbolisiert das Licht auch die Freude über die Auferstehung Jesu zu Ostern“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins Bersenbrück, Franz Buitmann, bei seiner Begrüßung. Weiter führte er aus: „Um Ostern ranken sich viele Bräuche, das Abbrennen eines Feuers stammt eigentlich aus vergangenen Zeiten, als das abergläubische Volk die Dämonen, Wetterhexen und den von ihnen hervorgebrachten Schadenzauber mit Licht und Lärm von den Feldern vertreiben wollten.
Mit Beginn der christlichen Zeit ist das Licht ein Zeichen für den auferstandenen Christus, der das Dunkel des Todes überwunden hat und nun hell erstrahlt. Es ist auch der Sieg der Sonne über die Nacht, als Sieg des Lichtes über die Dämonen der Finsternis, als ewig wiederkehrender Triumph des Lebens über den Tod.“
Trotz eines kräftigen Regenschauers gleich zu Beginn kamen doch noch ettliche Besucher, um in fröhlicher Runde einige Stunden bei Grillwürstchen und kühlen Getränken zu verbringen und den ersten Ostertag ausklingen zu lassen.
Dank von Familie Markus hatte der Osterhase, der dem Maskottchen des TuS Bersenbrück ähnelt, auch wieder bunte Ostereier und andere Süßigkeitenn mitgebracht.
Der Holzstoß war noch am Ostersamstag vor dem Abbrennen noch einmal vom Heimatfreund Michael Bekermann umgeschichtet worden, damit keine Tiere zu Schaden kommen.
Trotz der unbeständigen Witterung blieb vom Osterfeuer nur ein wenig Asche übrig, die noch sachgemäß entsorgt wird.







